20.02.2002
Leipziger Plattenbauten sollen nach Tschechien
(DTPA/DH) LEIPZIG: Die nicht mehr benötigten Plattenbauten im Leipziger Stadtteil Grünau könnten bald in Tschechien und Russland zum Einsatz kommen. Das berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ in ihrer gestrigen Ausgabe unter Berufung auf einen Vorschlag Leipziger Unternehmer. Sowohl Tschechien als auch Russland haben bereits Bedarf angemeldet. Technisch gilt der Wiederaufbau der Platten als machbar, Finanzierungsmodelle würden derzeit geprüft.
Das städtische Wohnungsunternehmen hatte vor, im Frühjahr zwei 16-Geschosser in Grünau abreißen. Es sei technisch durchaus machbar, dabei Platte für Platte abzutragen, sagte Firmensprecher Gregor Hoffmann dem Blatt. Allerdings dürften sich für die LWB keine zusätzlichen Kosten ergeben. So bleibt offen, wer den Transport der Platten bezahlt. Auch die Bahn prüfe derzeit den Finanzbedarf. Er hofft, dass der Mehraufwand mit zusätzlichen Fördermitteln des Landes bestritten werden kann.

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