20.01.2012
Grenzregionen wollen einfachere Interreg-Förderung
(DTPA/MT) BERLIN: "Interreg besser machen" - unter diesem Motto stand die zweite Sitzung zwischen Grenzregionen und Vertretern der Bundesländer, die an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beteiligt sind. Dazu trafen sich neun deutsche Bundesländer und elf Euroregionen in der vergangenen Woche in Berlin, um verwaltungstechnische Verbesserungen für die europäischen Programme der territorialen Zusammenarbeit zu erarbeiten. Das Ziel des Treffens war der fachliche Austausch und ein gemeinsames Aufstellen von Verbesserungsvorschlägen, die an die Europäische Kommission gerichtet sind.
Die Fortsetzung der im Oktober begonnenen Gespräche war durch großes Interesse und engagierte Diskussionen geprägt. Neben der Einführung von pauschalen Abrechnungsverfahren, Prüfungsorganisation und Kofinanzierungsfragen stand auch die inhaltliche Ausrichtung des Programms auf der Tagesordnung.
"Die Erfahrungen der laufenden Förderperiode aus den Euroregionen können zur Gestaltung der in Planung befindlichen Strukturfondsverordnungen beitragen, um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können", so Steffen Schönicke, Geschäftsführer der EUREGIO EGRENSIS Arbeitsgemeinschaft Sachsen/Thüringen. "Insbesondere der Erhalt von Förderzielen in den Bereichen Kultur, Begegnung, Sprache und Tourismus ist für unsere Region von besonderer Bedeutung, denn ohne diese Themen wurde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ärmer werden".
Die Gruppe wird sich nun mit der Auswertung der Arbeitsergebnisse befassen, die Vorschläge an die verantwortlichen Stellen weiterleiten und die weitere politische Entwicklung genau verfolgen.

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