02.12.2011
Schilder für Sächsisch-Böhmische Silberstraße
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am 1. Dezember trafen sich Projektpartner aus Bad Schlema, Freiberg, Aue, Oelsnitz, Annaberg-Buchholz, Jachymov, Bozi Dar und Ostrov sowie des Tourismusverbandes Erzgebirge im Haus des Gastes Erzhammer in Annaberg-Buchholz. Konkret ging es in der Beratung um den Aufbau und die Vermarktung der Sächsisch-Böhmischen Silberstraße.
Ziel des Projektes ist es, die bekannte Ferienstraße SILBERSTRASSE, die bergbautouristische Sehenswürdigkeiten zwischen Zwickau und Dresden miteinander verbindet, auf die böhmische Seite auszudehnen und noch besser zu vermarkten. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass es auch auf der tschechischen Seite zahlreiche bergbauliche Denkmale und Sehenswürdigkeiten gibt, die es verdienen, einer breiten Öffentlichkeit nahe gebracht zu werden. Ein Beispiel dafür ist Jachymov, in dem einst der berühmte Bergbaugelehrte Georgius Agricola wirkte. Die Bergordnung der Stadt, die sich auf dem Text der Annaberger Bergordnung von 1509 basierte, erlangte Bedeutung im gesamten böhmischen Raum.
Während der Tagung in Annaberg-Buchholz ging es um die Neubeschilderung der Route sowie um Werbemaßnahmen. Der Aufbau einer Internetpräsenz, die Gestaltung eines Angebotskataloges sowie eine Wanderausstellung standen dabei im Mittelpunkt. Bis Mitte 2012 soll das Projekt auf beiden Seiten der Grenze umgesetzt werden. Im investiven Teil des Projektes werden in Annaberg-Buchholz u. a. der Bau der Festhalle und das geplante touristische Leitsystem gefördert. (Bildquelle: Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz/Förster)
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