07.10.2011
Sachsen und Tschechien stimmen Energiefragen ab
(DTPA/MT) DRESDEN: Der Freistaat Sachsen und die Tschechische Republik wollen in den Bereichen Energiepolitik und Energiewirtschaft künftig noch enger zusammen arbeiten.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Ministerpräsident der Tschechischen Republik, Petr Nečas, haben deshalb heute im Anschluss an ihre Grundsatzreden während der ersten sächsisch-tschechischen Energiekonferenz eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet.
In der Erklärung heißt es: "Ungeachtet der unterschiedlichen Standpunkte in einigen Fragen der Energiepolitik besteht das gemeinsame Ziel darin, eine zukunftsfähige, sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung zu entwickeln sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Freistaat Sachsen und in der Tschechischen Republik zu stärken."
Beide Seiten beabsichtigen, bei der Verbesserung der Energieeffizienz in allen Bereichen zusammenzuarbeiten, den angemessenen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen, günstige Rahmenbedingungen für die zukünftige energetische und stoffliche Nutzung der heimischen Braunkohle zu schaffen, gemeinsame Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung auf den Gebieten der Energietechnologien und Energieeffizienz durchzuführen, die Weiterentwicklung der regionalen grenzüberschreitenden Strom- und Gasversorgungsnetze zu unterstützen, auf dem Wege der Vollendung des EU-Binnenmarkts auf die vertiefte Integration des Strommarkts hinzuarbeiten und bei der Ausbildung von Fachkräften im Energiebereich zusammenzuarbeiten.
Beide Seiten haben zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe der zuständigen Fachressorts eingesetzt.

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