19.01.2002
Milliarden für Nordwestböhmen
(DTPA/DH) ÚSTÍ NAD LABEM: Die tschechische Regierung hat am Mittwoch im nordböhmischen Ustí nad Labem (Aussig) über die Freistellung von 15 Milliarden Kronen (ca. 465 Mio. Euro) für die Rekultivierung der durch den Bergbau beschädigten Landschaft in Nordwestböhmen entschieden. In einer ersten Zahlung werden zunächst 3 Milliarden Kronen bereitgestellt. „Die Regierung erkennt nun, das der Staat im Kreis Ustí große ökologische Schäden verursacht habe“, wird Regierungssprecher Libor Roucek vom Rundfunk in Prag zitiert. Die Minister für Industrie, Handel und Finanzen sollen nun in Zusammenarbeit mit dem Landeshauptmann des Kreises innerhalb von einem Monat konkrete Projekte ausarbeiten.
Die Projekte zur Rekultivierung der Landschaft werden zudem bis zu 3.000 Arbeitsplätze schaffen.

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