06.01.2002
Minus 37C° im Böhmerwald-Eisenbahnstecken gesperrt
(DTPA/DH) PRAG: Noch immer müssen sich die Menschen in der Tschechischen Republik in ihren dicksten Mänteln verstecken. Die Meteorologen messen in diesen Tagen Temperaturrekorde im Minusbereich. Im Böhmerwald wurden gestern minus 37 C° gemessen, berichtet die Prager Tageszeitung „Pravo“. „Wir leben hier wie in Sibirien“, zitiert das Blatt einen Bürgermeister einer der betroffenen Ortschaften.
Von der derzeit anhaltenden Kältewelle sind auch die tschechischen Metropolen Prag, Brno (Brünn) und Ostrava (Ostrau) betroffen. In zahlreichen bevölkerungsreichen Städten fielen die Temperaturen bis unter –25 C°.
Durch den Frost drohen den Tschechischen Eisenbahnen CD (Ceské drahy) nun große Schäden, da die Schienen durch die Kälte zu zerspringen drohen. Mehrere Stecken wurden daraufhin gesperrt.

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