03.06.2011
Werbung für Schienenweg Dresden - Prag
(DTPA/MT) DRESDEN/BRÜSSEL: Sachsen wirbt in Brüssel für eine neue leistungsfähige Bahnverbindung zwischen Dresden und Prag. Beim Treffen mit Gilles Savary hat Sachsens Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) den EU-Koordinator für die Transeuropäische Verkehrsachse 22 (TEN) deutlich gemacht, dass der jetzige Engpass im Nord-Süd-Schienenverkehr beseitigt werden muss.
"Ich freue mich, dass TEN-Koordinator Gilles Savary meine Einladung nach Sachsen angenommen hat, um sich vor Ort ein Bild von der Situation im Elbtal zu machen und sich die Details der von Sachsen präferierten Neubaustrecke darstellen zu lassen", so der Minister nach seinem Gespräch. "Prognosen gehen davon aus, dass der grenzüberschreitende Schienengüterverkehr zwischen Deutschland und Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien im Zeitraum von 2006 bis 2025 auf bis zu 260 Prozent ansteigt. Das Elbtal wird dann endgültig zum Nadelöhr, das Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung behindert. Unsere tschechischen Nachbarn stehen bei diesem Projekt voll und ganz an unserer Seite."
Die Verbindung von Berlin über Dresden nach Prag soll Teil der Transeuropäischen Netze werden und die Häfen der Nord- und Ostsee mit denen im Süden verbinden. Die Strecke Dresden-Prag soll in das Verkehrskernnetz der EU aufgenommen werden.

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