22.12.2001
Unterschiedlicher Umgang mit D-Mark ab Januar
(DTPA/DH) PRAG: Noch bis Ende Januar wollen die meisten tschechischen und vietnamesischen Händler im Grenzgebiet die D-Mark als Zahlungsmittel akzeptieren. Wie die tschechische Tageszeitung "MF Dnes" berichtet, werden die tschechischen Banken auch weiterhin die D-Mark in tschechische Kronen umtauschen.
Die zahlreichen kleinen privaten Wechselstuben dagegen nehmen bereits ab 1. Januar 2002 nur noch Euro-Scheine an.
Als problematisch erweist sich derzeit die Zahlung mit D-Mark-Münzen. Da die meisten tschechischen Geldinstitute von den Geschäftsleuten keine Münzen annehmen, wird die Zahlung auch für die Kunden immer schwieriger, berichtet das Blatt.
Die Geschäftsleute machen ihre Kundschaft aus Deutschland darauf aufmerksam, dass es in Tschechien ab März nicht mehr möglich sein wird, mit D-Mark zu bezahlen.
Schwierigkeiten gebe es jetzt schon, wenn ein Kunde versuche, mit beschädigten Banknoten zu bezahlen. Diese Fälle sind nach Informationen von Milada Chloupková, Geschäftsführerin eines Kaufhauses in Domazlice (Taus), zurzeit sehr häufig. Die tschechischen Händler lehnen es ab, solche Scheine zu akzeptieren, denn dann bekommen sie Schwierigkeiten mit ihren Banken. Händler weigern sich aus Angst vor Fälschungen, 500- oder 1.000-Mark-Scheine anzunehmen. Das Risiko für die Geschäftsleute wäre im Fall einer Fälschung zu groß.

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