14.04.2011
Erzgebirge: Zusammenarbeit schafft gesunde Wälder
(DTPA/FM) ERZGEBIRGE/BRÜSSEL: Sachsens Umwelt- und Forstminister Frank Kupfer (Bild; KJ-Archiv) hat am 12. April bei einer Fachveranstaltung in Brüssel die Zusammenarbeit des Landes Sachsen mit der Tschechischen Republik und der EU beim gemeinsamen Ringen für gesunde, zukunftsfähige Wälder gewürdigt. "Ich bin froh, dass sich unsere Wälder – allen voran im Erzgebirge – vom einstigen Raubbau und von schädigenden Umwelteinflüssen erholen", sagte Kupfer. Das Erzgebirge war noch Anfang der 90er Jahre das Sorgenkind der sächsischen Förster, heute ist es der gesündeste Wald im Freistaat. "Trotz vieler guter Nachrichten brauchen unsere Wälder und ihre Waldbesitzer aber nach wie vor Unterstützung beim Kampf gegen die Folgen des Klimawandels und gegen Schadstoffeinträge. Deshalb sollten wir unsere gemeinsamen Anstrengungen fortsetzen, ja sogar ausbauen."
Unter dem Titel "Immissionsschäden und Anpassung an den Klimawandel in den Erzgebirgswäldern von Sachsen und Tschechien – Alte und neue Herausforderungen für die Forstwirtschaft in Europa" sprachen am 12. April Fachleute aus Sachsen, Tschechien und Europa darüber, wie sie den Wald fit für die Zukunft machen wollen. Anlässlich des Internationalen Jahres der Wälder 2011 hatte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft die Veranstaltung organisiert.
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