12.09.2000
Stoiber zur EU-Osterweiterung
(DTPA) HAMBURG: Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber sieht das Hauptproblem für die EU-Osterweiterung in der nicht gesicherten Finanzierung. Stoiber gegenüber dem "SPIEGEL": Notwendig wäre eine Senkung der bisherigen EU-Ausgaben, um finanzielle Freiräume für die Osterweiterung zu bekommen. Stattdessen genehmigen sich die 15 bisherigen EU-Mitglieder selbst 632 Milliarden Euro von 2000 bis 2006, für die 12 Beitrittskandidaten sind nur 68 Milliarden vorgesehen."
Stoiber spricht sich dagegen aus, konkrete Termine für die Aufnahme von Staaten wie Polen und Tschechien in die EU bereits jetzt festzulegen. Der Aufnahme-Termin sollte sich laut Stoiber nach der Erfüllung der Aufnahmekriterien richten.

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