25.02.2011
Kloster Osek bald Begegnungsstätte
(DTPA/MT) BERLIN: Der erzgebirgische Bundestagsabgeordnete Günter Baumann (CDU) traf sich am Freitag (25.02.) mit dem tschechischen Botschafter in Berlin, Rudolf Jindrák, um neue Aktivitäten für das Kloster Osek auszulösen. Seit mehreren Jahren gibt es aus dem Erzgebirgskreis eine Reihe von Aktivitäten zum Erhalt des Kloster Oseks sowohl als Kloster wie auch als Begegnungsstätte in Tschechien. Aufgrund des Ablebens des Abtes Bernhard und der damit einhergehenden Schließung des Klosters sind die Verbindungen abgebrochen. In der letzten Zeit haben sich sowohl der deutsche wie der tschechische Freundeskreis um den Erhalt des Klosters bemüht und dringend benötigte Baumaßnahmen angeschoben. Der Königswalder Thomas Thiele hat entscheidende Koordinierungsmaßnahmen vorgenommen, musste jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die Fördermittelanträge in Tschechien bei verschiedenen Behörden unbearbeitet blieben.
Nach dem ausführlichen Gespräch von Baumann und Jindrák bekannte sich der Botschafter zum Kloster und sprach sich für die Entstehung einer deutsch-tschechischen oder einer europäischen Begegnungsstätte aus. Er wird mit den zuständigen Behörden in Prag und Usti über die weiteren Schritte beraten.
Baumann: "Ich hoffe, dass mit diesem Gespräch neuer Schwung in das Projekt zum Erhalt des Kloster Oseks kommt und zukünftig das Kloster und die Begegnungsstätte zur Vertiefung der deutsch-tschechischen Beziehungen stehen wird."

Bild: Baumann (r.) und Jindrák in Berlin (Quelle: Büro Baumann)
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