06.02.2011
Gemeinsam für eine starke Wirtschaftsregion
(DTPA/MT) PRAG/DRESDEN: Das Wirtschaftsdreieck Sachsen, Böhmen, Schlesien hat beste Voraussetzungen, wieder Europas industrielles Herz zu werden. Dieses Ziel könne man nur gemeinsam erreichen, sind sich Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok und sein tschechischer Amtskollege Martin Kocourek einig.
"Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Sachsen, Böhmen und Schlesien statistisch betrachtet der stärkste Wirtschaftsraum Europas", so Minister Morlok. "Die Schranken, die damals eine bessere Vernetzung verhinderten, sind jetzt nicht mehr vorhanden. Das wollen wir noch stärker nutzen."
"Die gesamte Region hat eine ähnliche Industrie- und Wirtschaftsstruktur und auch in Zukunft wird ihre Entwicklung eng verflochten sein. Deshalb ist es wichtig, die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu unterstützen und für alle interessierten Seiten gemeinsame Ziele zu suchen", sagte der tschechische Industrie- und Handelsminister Martin Kocourek.
Die Minister vereinbarten auch in Zukunft eng zusammenzuarbeiten und bewährte Projekte wie beispielsweise die jährliche Sitzung der Sächsisch-Tschechischen Arbeitsgruppe, die Tschechisch- Sächsischen Wirtschaftsforen, die gegenseitigen Messe- Besuche fortzusetzen.

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