11.09.2000
Sächsische Milchwirtschaft mit Umsatzplus
(MT) DRESDEN: Der Umsatz der sächsischen Milchwirtschaft kletterte im vergangenen Jahr auf mehr als 1,6 Milliarden Mark. Dabei wurden 1,4 Millionen Tonnen Milch durch die sächsischen Molkereien verarbeitet. Das entspricht etwa fünf Prozent der deutschen Milchmenge und 1,2 Prozent innerhalb der Europäischen Union. Nach Einschätzung von Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath habe sich die Milchwirtschaft in den letzten zehn Jahren zu einer "tragenden Säule der sächsischen Ernährungswirtschaft" entwickelt.
"Zulieferer" für die Molkereiwirtschaft sind die 211.000 sächsischen Kühe (bundesweit 4,64 Mio.). Im Freistaat ist die Milchviehhaltung ähnlich wie in den alten Bundesländern einer der wirtschaftlich bedeutendsten Produktionszweige in der Landwirtschaft. Jeder zweite Landwirtschaftsbetrieb produziert mittlerweile Milch. 90 Prozent davon wird innerhalb der Landesgrenzen in einer der sieben sächsischen Molkereien verarbeitet.
"Ich bin überzeugt, dass die sächsische Milchwirtschaft trotz des schärfer werdenden Wettbewerbes, international bestehen kann", so Flath. Mit den erreichten Produktionszahlen und der sehr guten Milchqualität erweise sich der Freistaat Sachsen als würdiger Gastgeber für den Weltmilchgipfel. Das Welttreffen der Milchwirtschaftler findet vom 16. bis 20. September in Dresden statt. Etwa 1000 Teilnehmer aus über 50 Staaten werden erwartet.

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