09.12.2010
Auftakt für EU-Kooperationsprojekt CLARA II
(DTPA/MT) KARLOVY VARY: Im Hotel "Thermal" in Karlovy Vary fand am 8. Dezember die offizielle Auftaktveranstaltung für das von der EU geförderte "Ziel 3 – Cil 3" Kooperationsprojekt CLARA II zwischen den Regionen Karlovy Vary, Oberfranken und Chemnitz statt. Die Landesdirektion Chemnitz ist dabei einer der Projektpartner mit dem Schwerpunktthema Umweltschutz. Die anderen Projektpartner sind die Region Karlovy Vary, das Landratsamt Vogtlandkreis, die Stadt Karlovy Vary, die Informationsplattform Karlovy Vary, die Euregio Egrensis AG Sachsen/Thüringen, die Regierung von Oberfranken und die Stadt Bayreuth.
CLARA II hat eine Laufzeit von drei Jahren und endet am 30. September 2013. Das Projekt wird bei einem Gesamtvolumen von knapp 500.000 Euro von der Europäischen Union mit einer Summe in Höhe von über 420.000 Euro gefördert.
Nachdem die Projektpartner den Zuwendungsvertrag unterzeichnet hatten, erfolgte gestern der offizielle Startschuss für die Durchführung des Projektes in der böhmischen Bäderstadt. Insgesamt verlief die Veranstaltung äußerst zielorientiert. Erste Absprachen und Zielvereinbarungen wurden bereist getroffen.
Das neue Projekt zielt darauf ab, die mit dem Vorgängerprojekt begonnene Zusammenarbeit von lokalen und regionalen Behörden der drei Regionen Chemnitz, Karlovy Vary und Oberfranken zu vertiefen, um gemeinsam grenzübergreifende Probleme und Themenbereiche noch vertiefter zu behandeln.
Dazu gehören Fragen der Regionalentwicklung und des Umweltschutzes in den Bereichen Abfallbeseitigung, Grenzgewässer, Umweltbildung und Naturschutz/Artenschutz, Fragen der schulischen Ausbildung und der Prävention bei Gewalt und Drogen, die Einrichtung und grenzübergreifende Vernetzung eines Internet basierten Bürgerportals, gemeinsame Wege im Fremdenverkehr und Bäderwesen, öffentlicher Personenverkehr und der Zivil- und Katastrophenschutz.
Dazu wurden gestern auch fünf Arbeitsgruppen in sogenannten Auftaktworkshops ins Leben gerufen. Diese werden sich nun regelmäßig treffen, um über den Projektfortschritt in den jeweiligen Häusern zu beraten und weitere gemeinsame Schritte einzuleiten, um zu einer grenzüberschreitenden gemeinsamen Vorgehensweise zu gelangen.

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