01.12.2001
Sachsen will mehr Strassen nach Tschechien
(DTPA/DH) DRESDEN/KARLOVY VARY: Das Konzept zum Ausbau der Autobahnverbindungen zwischen Sachsen und Tschechien sieht nach dem Beitritt des Landes zur EU und dem Schengener Abkommen 37 neue grenzüberschreitende Strasenverbindungen vor. Derzeit gibt es 17 Grenzübergänge zwischen Böhmen und Sachsen. Den Überlegungen der sächsischen Landesregierung zufolge wird es zwischen den Kreisen Karlový Vary (Karlsbad) sowie Ústí nad Labem (Aussig) und dem Freistaat insgesamt 54 Orte geben, in denen Landstrassen und Autobahnen beide Länder verbinden, sagte der Hauptmann des Karlsbader Landkreises Jan Zborník (ODS) der Tageszeitung „Pravo“.
„Der Plan basiert auf einem Konzept aus dem Jahre 1938, als es eine Reihe von Autobahnverbindungen zwischen beiden Ländern gab, das aufgrund der Nachkriegsereignisse allerdings wieder begraben wurde“, so Zborník. Die Bürgermeister der betroffenen Orte auf tschechischer Seite signalisierten bereits weistestgehend ihre Zustimmung zu den Plänen.

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