27.11.2001
Projekte in Mittel- und Osteuropa gefördert
(DTPA/MT) DRESDEN: Der überbetriebliche Einsatz von Landmaschinen wird in Sachsen weiter gefördert. Das Kabinett hat in seiner Sitzung am 27. November einer entsprechenden Förderrichtlinie des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums zugestimmt. Maschinenringe, die Technik und Arbeitskapazitäten für ihre Mitglieder vermitteln und koordinieren, können in Abhängigkeit von ihrer Mitgliedszahl maximal 15.000 Euro pro Jahr erhalten. Im Rahmen dieser Förderrichtlinie stehen allein im nächsten Jahr 200.000 Euro zur Verfügung.
Einer weiteren Richtlinie, die die weitere Förderung von Projekten in Mittel- und Osteuropa sowie den Staaten der ehemaligen Sowjetunion beinhaltet, stimmte das Kabinett ebenfalls zu. Dadurch können auch in den nächsten fünf Jahren in Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, der Slowakei sowie den baltischen Staaten Maßnahmen gefördert werden, die diese Länder auf ihren EU-Beitritt vorbereiten. Die Förderung können unter anderem Vereine und Verbände sowie juristische Personen für Beraterleistungen, technische Hilfen vor Ort, Partnerschaften mit Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Studienaufenthalte, Praktika und Seminare erhalten. Projekten mit grenzüberschreitendem Charakter, die zur Entwicklung des ländlichen Raums und des Natur- und Umweltschutzes beitragen, sind dabei von besonderer Bedeutung. Für das Jahr 2002 stehen rund 500.000 Euro zur Verfügung. Nach Angabe des Landwirtschaftsministeriums läuft für bereits vorhandene Richtlinien gleichen Inhaltes die Geltungsdauer am Ende des Jahres ab, eine Neuauflage ab Januar 2002 wurde deshalb erforderlich.

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