20.11.2001
Französischer Stromkonzern gilt als Favorit
(DTPA/AKr)
PRAG: Noch vor Weihnachten will die tschechische Regierung entscheiden, wem der Stromkonzern CEZ zugeschlagen wird. 67,6 Prozent der Staatsanteile an der CEZ sind im Angebot. Wer am meisten zahle, bekomme den Zuschlag, so Regierungschef Milos Zeman. Die besten Karten hat laut Medienberichten die Electricité de France (EdF). Im Rennen sind aber auch das amerikanisch-britische Bieterkonsortium NRG/British International Power sowie die italienisch-spanische Gruppe aus Enel und Iberdrola.
CEZ kontrolliert 70 Prozent des Inlandsmarktes. Neben den Atomkraftwerken Temelin undDukovany gehören dem Stromkonzern neun Braunkohle- , ein Steinkohle- und 13 Wasserkraftwerke. Als Gewinn werden dieses Jahr zehn Milliarden Kronen (551,5 Millionen Mark) erwartet. Mehr als 20 Prozent der erzeugten Elektrizität werden exportiert. Aus dem Verkauf seiner Anteile erhofft sich der Staat Einnahmen in Höhe von 6,7 bis 8,1 Milliarden Euro.

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