16.11.2001
Burg Hohenberg stärk Interesse der Jugendlichen
(DTPA/LN) HOHENBERG/BAYREUTH: Stand und Perspektiven des Transformationsprozesses in der Tschechischen Republik und Polen, die Initiierung der grenznahen Zusammenarbeit der Regionen über die Grenze hinweg, aber auch die Außenbeziehungen der Europäischen Union und die jetzige Lage der bilateralen deutsch-tschechischen und deutsch-polnischen Beziehungen wurden am Studentenseminar auf Burg Hohenberg vom 11. bis 16. 11. 2001 besprochen.
Zu diesen Themen, die von Referenten aus Deutschland und Tschechien vorgetragen wurden, lud der Leiter des Seminars, Dr. Martin Hübner, 30 polnische und tschechische Jugendlichen (von der Universitäten Brünn, Krakau, Novy Sacz und Lehrkolleg Szczytno) ein.
Beide Länder, Polen und Tschechien, seien nicht nur nach der eigentlichen Annäherung der EU und Erfüllung der vorgeschriebenen Beitrittskriterien (Kapitel), sondern auch auf Grund ihrer historischen Entwicklung natürliche Mitglieder der europäischen Gemeinschaft. Die Zugehörigkeit der Staaten zum westlichen Teil Europas beweist die Mitgliedschaft in der NATO. Es wurde die Rolle Deutschlands im Beitrittsprozess betont.
Im Rahmen der Beitrittspartnerschaft wurde auch über die Menschenrechte und den Stand des Minderheitenschutzes in beiden Ländern und über die Entwicklung in Nachbarstaaten gesprochen. Den Mittwoch verbrachten alle Teilnehmer in Bayreuth, wo sie sich weiter mit der Thematik beschäftigten und die Freizeit in der Stadtmitte genossen.

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