30.06.2010
Reges Treiben am Grenzübergang Ebmath - Hranice
(DTPA/MTL) EBMATH: "Es nervt!" wird sich so mancher Autofahrer, der den Grenzübergang Ebmath – Hranice regelmäßig benutzt, denken. Die wechselnde einseitige Sperrung auf beiden Seiten der Grenze ist aber notwendig, um einen nahtlosen, normgerechten Anschluss an die Zufahrtsstraßen beidseits der Grenze zu schaffen.
Auf deutscher Seite ist endlich ein Ende der einseitigen Fahrbahnsperrung abzusehen. Trotz geringen Zeitverzuges gegenüber der Planung ist das zum Projekt gehörende Regenrückhaltebecken auch fast fertig gestellt. Regenwasser von der S 308 auf deutscher Seite und der Straße II/217 auf tschechischer Seite kann darin bereits aufgenommen werden, was schon zu sehen ist.
Am 10.06.2010 fand turnusmäßig eine gemeinsame, grenzüberschreitende Bauberatung der ausführenden Firmen des Ziel3-Cíl3 Projekts "Ausbau der Straßenverbindung Adorf - Aš", und den Mitarbeiter der am Projekt beteiligten Straßenbauämter statt. Der Ausbau des Grenzübergangs gehört als Teilabschnitt zu diesem Projekt. Themen waren die Koordinierung der Arbeiten direkt am Grenzübergang, um die Fahrbahneinschränkungen so gering wie möglich zu halten, die Zuarbeiten beider Seiten zur reibungslosen entgültigen Inbetriebnahme das Regenrückhaltebeckens und eine Begehung der zum Ziel3-Cíl3 Projekt gehörigen Bauabschnitte "Ortsumgehung Hranice" und "Ortsumgehung Freiberg". Informiert wurde von den jeweiligen Verantwortlichen auf deutscher und tschechischer Seite über den Stand der Bauarbeiten. Die Teilnehmer konnten die entstehende Fahrbahn, Brücken und Gabionenwände sowie die Ergebnisse der laufenden Erdarbeiten begutachten. Ungeteiltes Interesse der Fachleute fand auch die bei den Arbeiten eingesetzte Technik. All das ließen sich die Amtsleiter des Straßenbauamtes Plauen, Frank Petzoldt und der Leiter der Straßenverwaltung-und Instandsetzung des Bezirks Karlovy Vary, Ing. Steněk Pavlas, nicht entgehen. Beide nahmen an dieser Bauberatung teil. Persönlich wollten sie sich als Verantwortliche für das mit 85% geförderten EU- Projekt über dessen Baufortschritte informieren und auch die Möglichkeit nutzen, dem Nachbarn und Projektpartner einmal bei der Arbeit über die Schultern schauen zu können.
Interessiert wurden Fragen gestellt, Probleme diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Man merkt hier besonders deutlich, über ein gut ausgebautes Straßennetz wachsen Regionen und deren Menschen zusammen.

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