14.11.2001
Korruption und Wirtschaftskriminalität am Pranger
(DTPA/AKr) STRASSBURG: Korruption und Wirtschaftskriminalität in Tschechien geben der EU-Kommission Anlass zu ernsthafter Sorge. So heißt es in dem am Dienstag in Straßburg veröffentlichten jährlichen Fortschrittsbericht. Die Roma-Minderheit müsse besser als bislang geschützt werden. Das Positive: Tschechien habe eine funktionierende Marktwirtschaft, bescheinigt die EU-Kommission. Tschechien liegt mit Slowenien auf den dritten Platz der insgesamt 13 Kandidatenländer. Nur Zypern und Ungarn haben schon mehr Verhandlungskapitel abgeschlossen. Von den 31 Themenfeldern werden derzeit 29 verhandelt. Tschechien hat bereits 21 abgeschlossen.
Erweiterungskommissar Günter Verheugen bekräftigte sein Ziel, die ersten Länder bis zur Europawahl 2004 aufzunehmen. Die Verhandlungen könnten bis Ende des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

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