14.04.2010
Rauminformations- und Planungssystem für Grenzraum
(DTPA/MT) DRESDEN: Der Freistaat Sachsen wird gemeinsam mit Trägern der Regionalplanung aus dem gesamten sächsisch-tschechischen Grenzgebiet in den kommenden drei Jahren ein grenzübergreifendes Rauminformations- und Planungssystem unter dem Projektnamen CROSS-DATA aufbauen. Damit sollen die notwendigen Grundlagen für eine Vielzahl von Entscheidungen und Prozessen im Planungsbereich bei Verwaltungen, Wissenschaft und Wirtschaft, aber auch für den einzelnen Bürger geschaffen beziehungsweise leichter zugänglich gemacht werden.
Bislang verhindern unterschiedliche technische Systeme und Standards eine Verknüpfung der an vielen Stellen auf der sächsischen und böhmischen Seite gespeicherten Daten. Damit Informationen auch grenzüberschreitend schnell und in einer verständlichen Form ausgetauscht werden können, bedarf es eines computergestützten Netzwerks, welches den Austausch von Informationen ermöglicht. Künftig können die Nutzer auf einen Blick und auch jenseits der Grenze erkennen, welche Planungen etwa im Bereich von Gewerbegebieten oder Ortsumgehungsstraßen vorgesehen sind. So lassen sich Planungen frühzeitig miteinander abstimmen und optimieren.

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