12.04.2010
Straßenausbau Adorf – Aš geht in zweite Runde
(DTPA/RL) ADORF OT FREIBERG: Eine Ortsumgehung für den Adorfer Stadtteil Freiberg: 1,9 Kilometer lang und 5 Millionen Euro teuer. Dies ist der zweite Teilabschnitt des Ausbaus der Straßenverbindung Adorf – Aš innerhalb des grenzüberschreitenden Projektes Ziel3, welches durch die EU gefördert wird. Der Bau wurde am 8. April mit einem feierlichen Spatenstich begonnen. Dazu hatten sich Vertreter des Vogtlandkreises, der Bezirksregierung Karlovy Vary und Politiker der Region versammelt. Außerdem die Projektpartner beider Länder. Auf deutscher Seite das Straßenbauamt Plauen mit Zweigstelle Bad Schlema. Auf tschechischer Seite die Straßenverwaltung Karlovy Vary. Aus Dresden kam zudem Roland Werner, Sächsischer Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
"Für den Freistaat Sachsen ist es ein wirklich wichtiges Projekt, weil es ein Stück konkretes zusammenwachsen Europas ist, auch Zusammenwachsens Sachsens, Tschechies und Bayerns. Das Ziel ist im Grunde genommen, dass man irgendwann übermorgen gar nicht mehr merkt, wann man über die Grenze fährt, weil man so eng zusammen ist. Das ist das, was wir hiermit auch erreichen wollen.” sagte Roland Werner, Sächsicher Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vor Ort.
Wer in den Wald am Grenzübergang Ebmath/Hranice blickt, sieht, dass zum zweiten Teilabschnitt nicht nur die Ortsumgehung Freiberg gehört, sondern auch ein Regenrückhaltebecken. Gebaut wird vorraussichtlich bis Ende Oktober 2010. Es folgen noch weitere Abschnitte des Großprojektes.
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