16.03.2010
Wallenstein-Experiment vor Ausstellungspremiere
(DTPA/MT) EIBENSTOCK: Das "Wallenstein-Experiment" feiert am 20. März, 14 Uhr im Stickereimuseum Eibenstock Vernissage. Es handelt sich um ein einmaliges Kunstexperiment rund um Krieg und Frieden in der Grenzregion Erzgebirge.
Ein Maler - Thomas Helm aus Eibenstock - und ein Fotograf - Uwe Zenker aus Aue - machten sich im Vorjahr beiderseits der Grenze auf die Suche nach historischen Schauplätzen. Land und Leute heute, abenteuerliche Verstecke mit grausamer Geschichte und anderes mehr wurden zunächst abgelichtet und später durch historische Darstellungen des früheren Geschehens ergänzt. Ziel der Künstler ist es, dem Zuschauer auf diesem Weg eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu ermöglichen und gleichzeitig den Blick in die Zukunft zu öffnen.
Zwei Jahre gingen ins Land, bis aus der Idee und einem Symposium von Museumsleuten und Künstlern nun endlich eine Wanderausstellung werden konnte, die im März in Eibenstock feierlich eingeweiht wird. Anschließend sind die Tafeln von Thomas Helm und Uwe Zenker voraussichtlich in Aue, Schwarzenberg und im Wallensteinmuseum Cheb zu sehen. Weitere Stationen sind denkbar und erwünscht. Das Projekt wurde über die Euregio Egrensis aus Mitteln der EU und des Freistaates Sachsen gefördert.

Bild (Quelle: Projekt/Zenker): Thomas Helm in seinem Atelier bei der Arbeit
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