26.02.2010
Ein Jahr für deutsch-tschechische Verständigung
(DTPA/MT) DRESDEN: Zwei neue Freiwillige starten bei der Brücke|Most-Stiftung. Ivana Jelínková und Václav Kazda sind seit Anfang Februar als Europäische Freiwillige in Dresden.
Seit 1996 fördert die Europäische Union den Europäischen Freiwilligendienst. Sie will damit die Solidarität, die aktive Europäische Bürgerschaft sowie das gegenseitiges Verständnis unter jungen Menschen fördern.
Der EFD ist ein wirklicher "Lerndienst". Die Freiwilligen sind für die lokale Gemeinschaft von Nutzen, lernen neue Fertigkeiten und Sprachen und entdecken andere Kulturen. Ihre Tätigkeit in einem Projekt soll in einem ausgewogenen Verhältnis stehen zwischen Lernen und Arbeiten. Den Freiwilligen soll Raum für eigene Projekte gegeben werden, damit sie ihre Kreativität und Eigeninitiative ausbauen können.
Seit 1999 ist die Brücke|Most-Stiftung eine anerkannte Aufnahmeorganisation im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes (EFD). Zurzeit arbeitet in unseren Teams zwei Freiwillige aus Tschechien und im Büro Prag eine Freiwillige aus Deutschland.
Die Brücke|Most-Stiftung zur Förderung der deutsch-tschechischen Verständigung und Zusammenarbeit führt Bildungs-, Begegnungs-, Kulturprojekte durch und betreibt in Dresden eine Begegnungsstätte – das Brücke|Most-Zentrum. Ivana Jelínková und Václav Kazda ergänzen unser deutsch-tschechisches Team in Dresden für diese Aufgaben.
Ivana Jelínková studiert Geschichte und Germanistik in Ústí nad Labem und Dresden. Ihre Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem ehemaligen Ort Nollendorf im Erzgebirge. Václav Kazda kennt das deutsch-tschechische Verhältnis aus seiner Arbeit für das Deutsch-Tschechische Jugendforum. Den Kulturbereich kennt der Südböhme von Klein auf. Er stammt aus einer Musikerfamilie.

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