16.11.2009
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
(DTPA/MT) DRESDEN: Unter dem Motto "Grenzüberschreitende und Transnationale Zusammenarbeit in Sachsen" diskutieren am 16. November Experten aus dem In- und Ausland im sächsischen Innenministerium über aktuelle Entwicklungen, den Nutzen und die Zukunftsfähigkeit der grenzüberschreitenden und transnationalen Zusammenarbeit im Rahmen der INTERREG-Programme. Dabei gehen sie auch der Frage nach, warum Europa so wichtig für Sachsen und Deutschland ist.
Zwischen 2000 und 2006 konnten insgesamt 1130 Projekte mit einem EU-Fördervolumen von über 380 Millionen Euro in den INTERREG A und B Förderräumen mit sächsischer Beteiligung umgesetzt werden.
Innenminister Markus Ulbig: "Diese Anschubfinanzierung ermöglichte uns, Projekte bspw. aus den Bereichen Sicherheit, Raumentwicklung oder der allgemeinen Zusammenarbeit und Initiativen vor Ort zu unterstützen. Damit stärken wir die Eigenkräfte der Region sowie der Kommunen und die gelebte Zusammenarbeit in Europa."
Für den aktuellen Förderzeitraum 2007 bis 2013 stellt die EU in den Programmen Central Europe, Sachsen-Tschechien und Sachsen-Polen rund 543 Millionen Euro bereit. So wurden aktuell im Rahmen der Sitzung des Begleitausschusses des Programms "CENTRAL EUROPE" am 12./13. November wieder 5 Projekte unter sächsischer Federführung genehmigt.

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