11.10.2001
Unternehmer tagen in Tschechien
(DTPA/SvS) CHEMNITZ/HRUSOVANY: Zur Zeit tagen deutsche Unternehmer in der Tschechischen Republik darüber, wie die Außenwirtschaft im Land gefördert werden kann. Tschechien ist einer der ersten Beitrittskandidaten zur Europäischen Union und schafft zunehmend wirkungsvolle Beitrittsbedingungen. Dadurch steigt auch die Bereitschaft deutscher Unternehmen, in Wirtschaftsstandorte des Nachbarlandes zu investieren. Deutschland belegt bei den Investitionen momentan Platz 1 und ist auch führend im Außenhandel.
Mit der EU-Osterweiterung entsteht momentan an der 800km langen deutsch-tschechischen Grenze ein attraktiver grenzüberschreitender Wirtschafts- und Technologieraum mit internationalem Bekanntheitsgrad, heißt es in einer Erklärung des Bundesverbandes. Deutsche Firmen erkennen ihre Zukunftschancen und stellen sich zunehmend der Herausforderung. Weiter heißt es, dass die Entwicklung und Stabilisierung der grenzüberschreitenden Wirtschaftskooperation durch die Unternehmen ein wesentlicher Schwerpunkt bei der strategischen Einordnung der deutschen mittelständischen Wirtschaft in die Europäisierung und Globalisierung der Märkte sei. Mit dem Beitritt Tschechiens und Polens könne man eine Verlagerung europäischer Investitionen in die Infrastruktur erwarten. Bis dahin sollen von deutscher Seite aus kompatible Anschlüsse an die sächsische und bayerische Infrastruktur hergestellt werden. Das sichere Standortvorteile für internationale Investitionen und belebe so das Wirtschaftswachstum der Regionen.
Im Rahmen der Tagung werden auch drei tschechische Unternehmen aus den Branchen Baustoffhandel, Baustoffhersteller und Heizung - Lüftung - Sanitär besichtigt.

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