05.10.2001
Mineralwasser-Produzenten dürfen nicht fusionieren
(DTPA/DH) KARLOVY VARY/PRAG: Die drei größten tschechischen Mineralwasserhersteller, Hanacké Kyselky, Podebradky und das Karlsbader Wasser dürfen sich nicht wie geplant zusammenschließen. Das berichtet der Rundfunk in Prag unter Berufung auf eine Entscheidung des tschechischen Kartellamtes.
Den Antrag auf Fussion der Unternehmen, die zusammen ca. 80 Prozent des tschechischen Marktes beherrschen, hatten die Karlsbader Mineralwasserproduzenten aus Furcht vor einem massiven Import von Mineralwassern aus dem Ausland gestellt. Wie der Direktor des Kartellamtes Josef Bednar der Presse erklärte, sei die Entscheidung in 1. Instanz aber noch nicht rechtskräftig.

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