18.06.2009
Deutsch-tschechisches Seminar
(DTPA/MTL) DRESDEN: Das Herbert-Wehner-Bildungswerk und die Brücke/Most-Stiftung Dresden laden zu einem gemeinsamen Seminar mit dem Titel "Lebendigen Demokratie Ost" vom 10. bis 12. Juli 2009 nach Dresden ein. Expertinnen und Experten aus Tschechien und Deutschland diskutieren, wie es um bürgerschaftliches Engagement 20 Jahre nach der Wende in beiden Länder bestellt ist. Im Teilnahmebeitrag von 52 Euro sind zwei Übernachtungen in der Villa der Brück Most Stiftung am Blauen Wunder inklusive Vollverpflegung und Seminarprogramm enthalten.
Informationen zum Programm gibt es unter www.wehnerwerk.de/juli09 sowie telefonisch und per E-Mail unter 0351-8040220 bzw. gaertner@wehnerwerk.de.
Anhand von Diskussionen und Vorträgen von Zeitzeugen, politisch und ehrenamtlich Aktiven aus (Ost-)Deutschland und Tschechien sowie wissenschaftlichen Fachleuten werden im Seminar die schwierigen Folgen der Transformationsprozesse für die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft beleuchtet. Auch das Problem des Rechtextremismus in beiden Ländern wird Inhalt der Veranstaltung sein. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch eine alternative Stadtführung in Dresdens "Szeneviertel", der Neustadt.
Im Rahmen des Seminars findet am 11. Juli 2009 um 16 Uhr im Kulturrathaus Dresden eine öffentliche Podiumsdiskussion statt. Dann werden der ehemalige SPD-Fraktionsvorsitzende in der DDR-Volkskammer, Prof. Dr. Richard Schröder, und Prof. Dr. Milos Havelka von der Karls Universität Prag über die Frage debattieren, ob die Demokratie in beiden Ländern auch von unten getragen wird. Moderiert wird diese Podiumsdiskussion von Prof. Dr. Gesine Schwan.

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