19.05.2009
DTIHK unterstützt den Export erneuerbarer Energien
(DTPA/MTL) PRAG: Die Bedeutung und das Marktpotential von erneuerbaren Energien – insbesondere der Solarenergie – nehmen in der Tschechischen Republik ständig zu. Um die EU-Ziele für Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erreichen, muss aber in Tschechien noch einiges geschehen. Das Nachbarland Deutschland nimmt dagegen weltweit eine Vorreiterrolle ein – zum einen was den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieerzeugung betrifft, zum andern, was den Stand der Technik in Sachen Energie und Umwelt anbelangt. In diesem Zusammenhang veranstaltete die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (DTIHK) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der Renewables Academy AG (RENAC) im Rahmen der sogenannten Exportinitiative Erneuerbare Energien der Bundesregierungen einen Workshop zum Thema Solarenergie in Tschechien.
"Das Ziel der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer ist es, deutsche Unternehmen aus den Bereichen Photovoltaik und Solarthermie bei ihrem Markteintritt in Tschechien zu unterstützen und ihnen damit ein langfristiges Engagement in diesem Land zu ermöglichen. Damit fördern wir auch gezielt in diesem Land den Einsatz von Technologien, die ressourcen- und klimaschonend sind", kommentiert Mirjam Schwan, stellv. Geschäftsführerin der DTIHK. Über 150 Teilnehmer und mehr als 80 von der DTIHK vermittelte bilaterale Geschäftsgespräche belegen, dass der tschechische Solarmarkt tatsächlich boomt.
Nicht nur die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist seit Einführung des Erneuerbare Energien Gesetzes im Jahr 2005 in Tschechien attraktiv, seit diesem Jahr gibt es auch sehr günstige Rahmenbedingungen für Öko-Wärme.
Auf dem Programm des Workshops stand am Vormittag ein Fachseminar, bei dem Referenten aus Deutschland und Tschechien über neue Technologien und den wirtschaftlichen Nutzen der Solarenergie in Deutschland sowie über die gesetzlichen Maßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte in Tschechien informierten. Am Nachmittag präsentierten sieben deutsche Unternehmen den tschechischen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ihre Erfahrungen.

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