24.04.2009
Großeinsatz gegen internationale Kfz-Kriminalität
(DTPA/MT) DRESDEN: In der Nacht zum 24. April fand in den Landkreisen Görlitz und Bautzen ein Großeinsatz der Polizei statt. Insgesamt waren rund 1 000 Kräfte der sächsischen Polizei, der Bundespolizei sowie der Zollbehörden im Einsatz.
Ziel der offenen aber auch verdeckten Maßnahmen war die Bekämpfung der internationalen Kfz-Verschiebung im grenznahen Bereich. Es war die größte polizeiliche Maßnahme seit dem Wegfall der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien.
Innenminister Albrecht Buttolo: "Die Aktion ist eine klare Ansage an die internationalen Autoschieber. Die Polizei wird auch weiterhin verstärkt Kontrollen durchführen um diese Banden konsequent zu bekämpfen."
Insgesamt wurden rund 2 500 Personen kontrolliert und 1 600 Fahrzeuge genauestens unter die Lupe genommen. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurden 3 Personen festgenommen, mehrere Diebstähle und Rauschgiftdelikte festgestellt. In einem Fall konnte die Polizei einen PKW sicherstellen, der kurz zuvor am Dresdner Hauptbahnhof gestohlen wurde. Die Halterin erfuhr erst durch die Polizei vom Diebstahl. Der Täter flüchtete. Die Fahndungsmaßnahmen dauern noch an.

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