13.09.2001
Konferenz über Verwaltungsstrukturen in Tschechien
(DTPA/MT) DRESDEN: Sachsens Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Stanislaw Tillich, lädt zusammen mit dem Generalkonsul der Tschechischen Republik, Dr. Milan Dufek, sowie dem Präsidenten des Sächsischen Landkreistages, Dr. Andreas Schramm, und dem Vizepräsidenten des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, Christian Schramm, zu einer Konferenz am 18. September 2001 um 13.00 Uhr in das Blockhaus Dresden ein. Im Rahmen dieser Konferenz soll über die Verwaltungsreform in der Tschechischen Republik und ihre Auswirkungen auf die sächsischen Partner informiert werden.
Insbesondere die Landkreise, Städte und Gemeinden des grenznahen Bereiches und diejenigen mit Partnerschaften zu tschechischen Kommunen aber auch die Kammern, Verbände und Vereine sind dabei angesprochen, die bestehenden Kooperationen weiter zu optimieren.
Als Referenten und Diskussionspartner werden unter anderem der Vizeminister Josef Postranecký, Ministerium des Innern der Tschechischen Republik sowie die Hejtmans Josef Pavel (Bezirk Karlovy Vary), Jirí Sulc (Bezirk Ústí nad Labem) und Pavel Pavlik (Bezirk Liberec) teilnehmen.
"Eine erfolgreiche direkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, um die hinsichtlich der bevorstehenden EU-Mitgliedschaft der Tschechischen Republik noch zum Teil bestehenden Vorbehalte auf beiden Seiten der gemeinsamen Grenze abbauen zu helfen", sagte Staatsminister Tillich wörtlich.
Am 1. Januar dieses Jahres wurden in der Tschechischen Republik 14 neue Verwaltungseinheiten - die Bezirke (kraje) - gegründet und die Bezirkstage sowie die Chefs der Bezirksverwaltungen (hejtman) gewählt. An der Grenze zum Freistaat Sachsen entstanden durch die Verwaltungsreform drei neue Bezirke: Karlovy Vary, Ústi nad Labem und Liberec.
Diese im Jahr 2000 begonnene Verwaltungsreform hat nicht nur zu grundlegenden strukturellen Veränderungen, sondern in vielen Bereichen auch zu einem Wechsel der Zuständigkeiten und Ansprechpartner geführt. Die Auswirkungen der Verwaltungsreform sind für alle spürbar, die grenzüberschreitend mit der Tschechischen Republik zusammenarbeiten.

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