12.11.2008
Zöllner verhindern Einfuhrschmuggel von Textilien
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Zöllner der Mobilen Kontrollgruppe Chemnitz haben einen tschechischen LKW auf der A 14 aus dem fließenden Verkehr gezogen und kontrolliert. Bei der Überprüfung der geladenen Waren stellten sie Unstimmigkeiten zwischen den Frachtpapieren und der Ladung fest. Danach hätten sich auf dem LKW Basekaps, Schirmmützen, Taschen und Gürtel aus China befinden müssen. Tatsächlich fanden die Chemnitzer Zöllner jedoch Kinderbekleidung wie Sweatshirts, Windjacken, T-Shirts und Jogginganzüge. Die rund 58.000 Kleidungsstücke in über 1.000 Kartons waren für den slowakischen Markt bestimmt.
Da der Transporteur keine Rechnung vorlegen konnte, schätzten die Zöllner den Warenwert der gesamten Ladung auf ca. 290.000 Euro. Auf Grund der Falschanmeldung hätten Abgaben in Höhe von rund 34.000 Euro "gespart" werden sollen.
Außerdem hätte der Einführer der Waren die entsprechenden Einfuhrgenehmigungen vorlegen müssen, um diese überhaupt in die EU einführen zu dürfen.
Bestimmte Textilien aus China dürfen in einem Jahr jeweils nur bis zu einer bestimmten Menge in die EU eingeführt werden. Aus diesem Grund werden in jedem Jahr Einfuhrgenehmigungen für diese kontingentierte Waren vergeben. Durch Falschanmeldung wird versucht, zusätzliche Textilien auch ohne Einfuhrgenehmigung auf dem Europäischen Markt einzuschmuggeln und hier zu verkaufen. (Bildquelle: Hauptzollamt Erfurt)
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