29.08.2001
Risikofaktor Grüne Grenze?
(DTPA/MT) BERLIN/PLAUEN: Sicherheit ist besonders für Menschen, die in der deutsch-polnischen oder deutsch-tschechischen Grenzregion leben, ein zentrales Thema. Während deutsche Bundesgrenzschutzbeamte schon seit 1999 gemeinsam mit ihren polnischen Kollegen auf Streife gehen, ist ein Vertrag über die Zusammenarbeit mit den tschechischen Polizeibehörden noch in Bearbeitung.
Um die Ängste der Bevölkerung abzubauen, diskutieren Polizeidirektor Walther Wolf, Leiter des Bundesgrenzschutzamtes Chemnitz, pplk. JuDir. Jirkov, Leiter der Westböhmischen Grenzpolizei, pplk. JuDir. Oberstleutnant Dr. Milan Babicik, Leiter der Nordböhmischen Grenzpolizei, Polizeioberrat Dieter Distler, Stellvertreter des Leiters der Polizeidirektion Plauen und Finanzpräsident Hans-Dieter Port, Oberfinanzdirektion Chemnitz, am Samstag, 1. September, miteinander über die Zusammenarbeit des Bundesgrenzschutzes und der tschechischen Polizei.
Wie ist das Verhältnis zueinander? Wie gestaltet sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Kriminalitätsbekämpfung? Welche Erfolge der Zusammenarbeit wurden bereits erzielt? Was wird sich ändern, wenn der Vertrag über die Zusammenarbeit der Polizei- und Grenzschutzbehörden in Kraft tritt?
Die Diskussionsrunde ist einer der Programmpunkte der Veranstaltung "Nachbarn treffen - Europa gestalten", die im Auftrag des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung durchgeführt wird. Vom 16. Juni bis zum 29. September wird in acht Städten entlang der deutsch-polnischen und deutsch-tschechischen Grenze dazu eingeladen, gemeinsam über die Chancen und Risiken der EU-Osterweiterung zu diskutieren. Am 1. September ist Plauen Tourstation. Veranstaltungsort ist die Europabühne am Altmarkt, das Thema "Sicherheit" steht gegen 15.15 Uhr auf dem Programm.

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