01.08.2000
Green Card für ausländische IT-Spezialisten
(DTPA) BERLIN: Heute tritt in Deutschland die Green-Card-Verordnung in Kraft. Sie regelt die Arbeitsaufnahme und den Aufenthalt von ausländischen IT-Spezialisten. Ab sofort können bis zu 20.000 IT-Spezialisten aus Nicht-EU-Staaten für eine Dauer von fünf Jahren in Deutschland eine Arbeit in der IT-Branche aufnehmen.
Die Bearbeitung von Anträgen soll schnell und unbürokratische erfolgen. Über die Arbeitserlaubnis wird in den Arbeitsämtern innerhalb einer Woche entschieden, so der Plan der Bundesregierung.
Um einen Arbeitsplatz in der IT-Branche in Deutschland können sich Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten bewerben. Voraussetzung ist ein Hochschul- oder Fachhochschulabschluss - Bachelor, Master, Diplom - in einem IT-Studiengang (z. B. Informatik). Alternativ reicht der Nachweis in Form einer Gehaltsvereinbarung, dass der Arbeitgeber ein Bruttojahresgehalt von mindestens DM 100.000 zahlen wird. Das zuständige Arbeitsamt prüft, ob der Bedarf durch eine inländische oder EU-Fachkraft gedeckt werden kann. Die Dauer einer Beschäftigung beträgt maximal fünf Jahre. Nach der Erteilung von 10.000 Arbeitserlaubnissen wird geprüft, ob am Arbeitsmarkt ein weiterer Bedarf an IT-Fachkräften besteht.
Informationen für Bewerber liefert die deutsch-englischsprachige Broschüre "Das IT-Sofortprogramm der Bundesregierung - Informationen für ausländische IT-Fachkräfte und Unternehmen".

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