02.08.2008
EU-Projekt zur Lösung von Bergbaufolgeproblemen
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Die Europäische Kommission hat das unter der Leitung der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau eingereichte internationale Kooperationsprojekt ReSOURCE genehmigt.
ReSOURCE ist eine gemeinsame Initiative von sieben Bergbaufolgeregionen und drei wissenschaftlichen Einrichtungen. Die Partner stammen aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Deutschland. Das gemeinsame Ziel ist, während der Projektlaufzeit von Januar 2009 bis März 2012 innovative Entwicklungen und eine nachhaltige Erneuerung in Bergbaufolgeregionen Mitteleuropas anzustoßen. Darüber hinaus steht der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt des Projekts mit einem Gesamtbudget von ca. 3,4 Millionen Euro. Einmalig ist dabei der Ansatz, die Hinterlassenschaften des Bergbaus nicht als Hemmnis, sondern als Chancen, z.B. für die Gewinnung erneuerbarer Energien, zu betrachten. ReSOURCE wurde als eines von 26 unter ca. 100 Projektvorschlägen für die Förderung ausgewählt.
Die Kosten der Vorhaben in der Region Chemnitz-Zwickau betragen rund 658.000 Euro, wobei die EU 75 Prozent der Mittel beisteuert. Der notwendige Eigenanteil erbringt die Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau zusammen mit den Städten Zwickau, Oelsnitz/Erzgeb. und Aue.

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