21.07.2000
Weniger Kriminalität im Freistaat Sachsen
(DTPA) DRESDEN: Die Kriminalitätsentwicklung im Freistaat Sachsen ist deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik im Freistaat Sachsen für das 1. Halbjahr 2000 hervor.
Die Straftaten sind um 7,4 Prozent zurückgegangen. Positiv ist auch der weiterhin rückläufige Trend bei Diebstahls- und Straßenkriminalität. Staatsminister Klaus Hardraht sagt dazu: "Besonders erfreulich ist der seit Jahren anhaltende Rückgang der Diebstahls- und Straßenkriminalität. Eine Entwicklung, die in besonders hohem Maße das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung positiv beeinflusst." Auch die Aufklärungsquote ist weiter angestiegen.
Gemessen in absoluten Zahlen entfielen die meisten Straftaten auf den Regierungsbezirk Dresden (39,3 Prozent). Auf die Bezirke Leipzig (30,4 Prozent) und Chemnitz (30,3 Prozent) entfielen nahezu gleich viele Delikte.
Beachtung findet in der sächsischen Statistik seit Jahren die Kriminalität an der EU-Außengrenze. Die Gesamtkriminalität nahm hier um 15,7 Prozent ab. Ohne Verstöße gegen das Ausländer- beziehungsweise das Asylverfahrensgesetz wurden in den 55 Grenzgemeinden 8.555 Straftaten gezählt, 775 Fälle beziehungsweise 8,3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 1999. Im Grenzbereich zur Tschechischen Republik betrug der entsprechende Rückgang 5,1 Prozent, im Grenzbereich zur Republik Polen 10,9 Prozent.

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