20.04.2008
Fehler deutscher Autofahrer in Tschechien
(DTPA/MT) CHEB (EGER): Die Kreisdirektion der Tschechischen Polizei in Cheb (Eger) hat für deutsche Fahrzeugführer die Vorschriften herausgesucht, gegen die am häufigsten verstoßen wird:
Das Stand- oder Abblendlicht, oder bei entsprechender Ausstattung des Fahrzeugs mit Tageslicht, muss dieses während der Fahrt immer angeschaltet sein.
Die vorderen Nebelscheinwerfer dürfen nur bei Nebel, Schneetreiben oder dichtem Regen verwendet werden. Das Verwenden der Nebelschlussleuchte ist bei Nebel, Schneetreiben oder dichtem Regen immer Pflicht.
Die Fahrgeschwindigkeit muss vor allem den Fähigkeiten des Fahrers und den Eigenschaften des Fahrzeugs angepasst werden. Innerorts ist eine Geschwindigkeit von höchstens 50 km/h zugelassen, außerorts darf maximal 90 km/h und auf der Autobahn maximal 130 km/h gefahren werden.
Vor Fahrtbeginn oder während der Fahrt darf kein Alkohol konsumiert werden, der Fahrzeugführer ist nach Aufforderung eines Polizisten verpflichtet, eine Atemprobe abzugeben. Bei positivem Ergebnis muss sich der Fahrzeugführer auch einer ärztlichen Untersuchung – einer Blutentnahme oder Abgabe einer Urinprobe unterziehen (das gleiche gilt bei Verdacht auf Drogeneinwirkung). Eine Ablehnung dieser Pflicht wird bei der Strafzumessung als belastender Umstand bewertet.
Der Fahrzeugführer darf während der Fahrt kein Telefon oder eine andere Sprechvorrichtung in der Hand halten.
Nicht anhalten und stehen bleiben darf der Fahrzeugführer in einer unübersichtlichen Kurve oder in deren unmittelbaren Nähe, auf einem Fußgängerübergang und in einem Abstand von weniger als 5 Meter davon entfernt, an einer Bushaltestelle, in den auf der Fahrbahn markierten Fahrstreifen, auf Straßengrünflächen soweit nicht erlaubt und überall dort, wo dadurch die Verkehrssicherheit gefährdet wäre.

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