26.02.2008
"Enterprise Europe Network" öffnet Türen
(DTPA/MT) DRESDEN/ LEIPZIG: Mit "Enterprise Europe Network" (EEN) haben kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen einen kompetenten Ansprechpartner, wenn sie europaweit Kooperationspartner suchen, sich über EU-Förderprogramme oder europäische Rechtsvorschriften informieren wollen. "Wir unterstützen das von der EU geförderte Netzwerk zusätzlich mit fast 800.000 Euro bis zum Jahr 2010", so Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD). "Um am europäischen Forschungsrahmenprogramm teilnehmen zu können, müssen viele administrative und inhaltliche Hürden übersprungen werden. Das EEN öffnet Türen und ebnet Wege zu Partnern, Märkten und Fördermitteln. Projektbezogene Kooperationen über Ländergrenzen hinweg stärken die Innovationskraft unserer Unternehmen. Darum unterstütze ich EEN."
Offizieller Auftakt für den neuen sächsischen "Knotenpunkt" ist am 26. Februar auf dem Ausstellerforum der Zuliefermesse Z auf der Neuen Messe in Leipzig.
Auf der Veranstaltung in Leipzig sind Partnernetzwerke aus der Tschechischen Republik und aus Polen dabei, mit denen die sächsischen Netzwerkpartner seit langem zusammenarbeiten. Unternehmen in Sachsen, die sich bei ihren Aktivitäten auf dem europäischen Binnenmarkt und in Drittmärkten informieren und beraten lassen wollen, können sich dazu an die AGIL GmbH Leipzig als Koordinator des EEN oder an die TAC TechnologieAgentur Chemnitz GmbH, die BTI Technologieagentur Dresden GmbH, der ETB Eurotransfer- und Beratungsring Neisse e.V., die drei sächsischen Industrie- und Handelskammern oder die Handwerkskammern zu Leipzig und Dresden wenden. Die Dienstleistungen stehen Unternehmen damit in allen Regierungsbezirken gebündelt zur Verfügung.
EEN vereint die bisherigen Netzwerke Euro Info Center und Innovation Relay Centre. Beide Netzwerke gab es in Sachsen schon seit zwölf Jahren. Am vorangegangenen 6. Forschungsrahmenprogramm der EU beteiligten sich mehr als 50 sächsische Unternehmen. Davon waren mehr als die Hälfte kleine und mittlere Unternehmen. Das bisherige IRC Sachsen belegte im Ergebnis einer Evaluation der EU unter 70 Netzwerkpartnern einen der vorderen Plätze.

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