14.02.2008
Integration oder multikulturelle Gesellschaft?
(DTPA/MT) PRAG. Am 21. Februar (18 Uhr) referiert der Sozialwissenschaftler Prof. Wilhelm Heitmeyer am Goethe-Institut Prag im Rahmen der Veranstaltungsreihe FORUM ERZIEHUNG über die Gründe und Gefahren rund um die Integration junger Migranten.
Die Situation der Kinder aus sozial benachteiligtem Umfeld in Tschechien beleuchten Experten vom Zentrum für interkulturelle Bildung in Ústí n.L.
Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer ist Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (Langzeitstudie "Deutsche Zustände") und gehört zu den prominentesten Jugendforschern Deutschlands. Seit Jahren befasst er sich mit Gewaltphänomenen bei männlichen Jugendlichen. Nicht zuletzt auf Defizite in der Integration führt er die Radikalisierung muslimischer Jugendlicher zurück.
Mgr. Petra Morvayová und Zdeněk Svoboda Ph.D. vom Zentrum für interkulturelle Bildung an der Jan Evangelista Purkyně Universität in Ústí n.L. tragen vor zum Thema "Hänschens Reise" - BildungsIntegrations-Barrieren bei Kindern aus sozial benachteiligtem Umfeld.
FORUM ERZIEHUNG ist eine Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts Prag, der von Laer Stiftung aus Bielefeld und der Deutschen Schule Prag. Das Forum findet in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Fakultät der Karlsuniversität Prag statt und richtet sich mit Vorträgen und Diskussionsrunden an Eltern, Fachleute und Interessierte. In loser Abfolge (nächste Veranstaltung am 15.4.) werden Themen vorgestellt, die in Deutschland und Tschechien für kontroverse Debatten Anlass geben.
Weitere Informationen: http://www.goethe.de/prag

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