23.07.2001
Tschechische Polizeiführung im LKA Sachsen
(DTPA/MT) DRESDEN: Internationale Zusammenarbeitsfragen zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, beim Einsatz Verdeckter Ermittler, der grenzüberschreitenden Observation, der Einsatz spezieller Einsatztechniken und die Arbeit mit modernster Datenverarbeitung waren die Themen eines zweitägigen Besuchs hoher tschechischer Polizeiverantwortlicher im LKA Sachsen.
Der stellvertretende tschechische Polizeipräsident, Dr. Vaclav Jakubik, und der stellvertretende Direktor des tschechischen Kriminalamtes, Dr. Ladislav Kaderabek, brachten bei ihrem Besuch zum Ausdruck, dass vor dem Hintergrund der Heranführung der Tschechischen Republik an die Europäische Union die grenzüberschreitende Kriminalitätsbekämpfung und der Austausch internationalen polizeifachlichen Expertenwissens von enormer Bedeutung ist.
Auf großes Interesse der tschechischen Gäste stießen besonders die modernen Einrichtungen und der Ausbaustand des LKA Sachsen in den Bereichen der DNA-Analyse, der elektronischen Aufklärung sowie der Entschärfungstechnik für Brand- und Sprengkörper.
Vereinbart wurden mehrere Expertentreffen in Prag und Dresden, die bereits im September 2001 beginnen werden. Ebenfall noch in diesem Jahr wird eine gemeinsame grenzüberschreitende Polizeiübung zur Schwerkriminalität stattfinden, bei der Zusammenarbeitsformen die kurz vor der Ratifizierung stehenden modernen deutsch-tschechischen Abkommen über die Zusammenarbeit der Polizei-, Grenzschutz- und Justizbehörden in den Grenzgebieten in der Praxis erprobt werden soll.
LKA-Präsident Peter Raisch: "Die bewährte bisherige grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit wird vor den getroffenen Vereinbarungen weiter optimiert. Die bisherigen Versteckmöglichkeiten von in Sachsen gesuchten Straftätern werden in der Tschechischen Republik immer enger."

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