13.12.2007
Vergütungsstudie 2007/08 von DTIHK und Kienbaum
(DTPA/MT) PRAG: Welche Bezüge bieten unsere Konkurrenten am tschechischen Markt? Sind die Gehaltsforderungen unserer Bewerber angemessen? Mit welchen Mitteln der Vergütungspolitik können wir Führungskräfte an unser Unternehmen binden und unsere Mitarbeiter motivieren? Solche und ähnliche Fragen beantwortet die Vergütungsstudie 2007/08 von Deutsch-Tschechischer Industrie und Handelskammer (DTIHK) und Kienbaum Management Consultants.
Sie bietet eine Analyse zahlreicher Einflussgrößen auf die Gehaltsstruktur von 26 typischen Funktionen von der Geschäftsführung über Führungskräfte bis zu Mitarbeitern auf unteren Ebenen. Vergleichszahlen aus Ungarn und der Slowakei ermöglichen einen Blick auf die Entwicklung jenseits der Landesgrenzen.
"Vor dem Hintergrund der Personalknappheit stellen Bewerber in Tschechien teils horrende finanzielle Ansprüche. In diesem Zusammenhang bietet die Vergütungsstudie einen wertvollen und an der unternehmerischen Praxis ausgerichteten Orientierungsrahmen zur Gestaltung der Vergütungspolitik, den offizielle Statistiken nicht leisten können. Sie ermöglicht ein Benchmarking mit vergleichbaren Unternehmen und berücksichtigt spezifische Anforderungen an Führungskräfte", kommentiert Sebastian Holtgrewe von der DTIHK die Vergütungsstudie.
Die Studie bestätigt einen klaren Trend: Die Bezüge werden stetig erhöht. Vom 1.9.06 bis 1.9.07 stiegen die Grundgehälter bei den teilnehmenden Unternehmen um durchschnittlich 7,7 Prozent. Überdurchschnittliche Gehaltserhöhungen von bis zu zwölf Prozent werden in den Branchen Handel, Unternehmensberatung und Medizin-/Mess-/Regelungstechnik verzeichnet. Am höchsten dotiert wird die Tätigkeit in den Branchen Chemische Industrie, Nachrichtentechnik und Energie-/ Wasserversorgung. Die höchsten Gehälter werden nach wie vor in Prag gezahlt, die niedrigsten Bezüge meldeten Studienteilnehmer aus Nord- und Ostböhmen. In nahezu allen Bereichen liegen die Bezüge in Tschechien über denen in Ungarn und der Slowakei. Ein alarmierendes Ergebnis bringt die Frage nach der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte. Hier hat sich die Einschätzung der tschechischen Studienteilnehmer seit der letzten Erhebung um fast eine ganze Notenstufe von befriedigend (3,1) auf ausreichend (4,0) verschlechtert. Diese Tendenz ist typisch für die Region Mittel- und Osteuropa und wurde in den Vergleichsstaaten Ungarn und Slowakei in ähnlicher Form festgestellt. Die jährlich von der DTIHK in Kooperation mit Kienbaum Management Consultants GmbH durchgeführte Studie erscheint bereits in der achten Auflage. An der DTIHK Vergütungsstudie 2007/08 nahmen 76 Unternehmen mit internationaler Beteiligung teil, die knapp 24 500 Beschäftigte repräsentieren.
Die Studie kann zum Preis von EUR 400,- (DTIHK-Mitglieder) bzw. EUR 600,- (Nicht-Mitglieder) über http://www.dtihk.cz erworben werden.

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