27.10.2007
Tschechen essen Knödel, Deutsche heißen Helmut
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Tschechen essen Knödel, Deutsche heißen Helmut. – Die SonntagsUni in Chemnitz widmet sich am 4. November deutsch-tschechischen Stereotypen in den Medien und der Gesellschaft.
Tschechisches Bier, böhmische Knödel, Goldene Stadt Prag, Eishockey und der brave Soldat Schwejk - darauf reduziert sich oftmals das Wissen der Deutschen über ihr tschechisches Nachbarland. Auch mag den einen oder anderen verwundern, dass eine Nation ohne jeglichen Meereszugang "Ahoj" als Begrüßungsfloskel benutzt. Was ist aber andererseits den Tschechen über ihre deutschen Nachbarn bekannt? Dass viele Deutsche Helmut heißen, laut und selbstbewusst sowie sehr ordentlich und reich sind und dass man ihnen nicht immer trauen kann - schließlich sind sie ja schon mal in Tschechien einmarschiert. Derartige Stereotype finden sich in den Medien und der Gesellschaft der beiden Nachbarländer.
Die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Bara Prochazkova stellt am 4. November 2007 einige ausgewählte typische Stereotype dieser Länder vor und fragt nach den Ursachen für den Fortbestand der festgefahrenen Sichtweisen.
Die Veranstaltungen der SonntagsUni finden am Sonntagvormittag ab 10:30 Uhr im Hörsaalgebäude, Reichenhainer Straße 90, Raum N012, statt. Der Teilnahmebeitrag beträgt pro Veranstaltung 2,50 Euro, für Studierende zwei Euro und für Schüler ein Euro.
Die SonntagsUni im Internet: http://www.sonntagsuni.de

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