09.07.2001
DNN: Interreg III-Gelder fehlen bis jetzt
(DTPA/DH) DRESDEN: Das Ausbleiben der zugesagten Interreg III-Gelder aus Brüssel sorgt für Schwierigkeiten bei den Projektbetreibern. Am Wochenende ist das Sächsisch-Böhmische Musikfestival mit einem Konzert im Kloster Osek beendet worden, dass nun in Finanzproblemen steckt, berichten die „Dresdener Neuesten Nachrichten“. Grund sind die ausbleibenden Geldern aus dem Interreg III-Programm der EU. Von durch das Festival aus diesem Topf beantragten 480.000 Mark wurden vom Dresdner Regierungspräsidium 230.000 Mark in Aussicht gestellt. Da diese von Brüssel noch nicht freigegeben sind, können die Mittel für das sächsische Interreg III-Programm bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht fließen, also auch nicht die Summe für das nun bereits beendete Sächsisch-Böhmische Festival. Dem Vernehmen nach soll die Zahlung erst im Herbst erfolgen.
"Wenn die Gelder ausbleiben, dann ist eine Insolvenz nahezu sicher", sagte Thomas Kupsch, Geschäftsführer für den sächsischen Teil des Festivals dem Blatt.
Dass dieses überhaupt stattfinden konnte, so Kupsch, sei zahlreichen Kommunen, Sponsoren und dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds zu verdanken.

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