08.10.2007
20. Rittersgrüner Fuchsjagd
(DTPA/Ben) RITTERSGRÜN: Am Wochenende erlebte Rittersgrün das 20. Jubiläum der berühmten "Rittersgrüner Fuchsjagd". Nachdem die Veranstaltung am Samstag feierlich eröffnet wurde, ging das Spektakel am Sonntag so richtig los. Über tausend Besucher wurden zunächst von Dr. Bernd Hentschel, dem Begründer der Rittersgrüner Fuchsjagd, begrüßt. Gemeinsam mit Dietrich Meyer und anderen Mitgliedern des Fördervereins Rittersgrüner Fuchsjagd e.V. organisierte er die Veranstaltung auch dieses mal. Auch Landrat Karl Matko und Vladeslav Cingr hielten eine kurze Ansprache. Cingr ist stellvertretender Bürgermeister von Nova Role, der tschechischen Partnerstadt von Rittersgrün.
Nach den Ansprachen startete die Fuchsjagd. Dabei wurde allerdings kein echter Fuchs verfolgt. Traditionell wird das Tier vom Vorjahressieger der Fuchsjagd gespielt. Dabei wird er auf einer Hindernisstrecke vom Jägerfeld verfolgt. Der Jäger, der als erstes die Ziellinie überquert, gewinnt das Rennen und reitet im nächsten Jahr als Fuchs.
Diesmal holte sich Michael Schwendler aus Scheibenberg den Sieg.
Es gab aber auch noch weitere Höhepunkte. Zum Beispiel die Geiseltaler Beagle-Meute (Bild). Die Gäste waren fasziniert vom disziplinierten und doch aggressiven Auftreten der Jagdhunde.
Abgerundet wurde der Tag von einer Marktpassage. Hier konnten sich die Besucher stärken und auf Schäppchenjagd gehen.
Organisiert wurde die 20. Rittersgrüner Fuchsjagd übrigens nicht nur vom Förderverein Rittersgrüner Fuchsjagd e.V. Auch die Partnerstadt Nova Role half kräftig mit. Bleibt nur zu hoffen, dass die tschechischen Besucher genau so begeistert waren, wie die deutschen.
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