05.07.2001
Kriminalisten arbeiten zusammen
(DTPA/MT) DRESDEN: Vier Mobile Einsatzkommandos (MEK) stehen in Sachsen bei der Bekämpfung der schweren und organisierten Kriminalität zur Verfügung. Die Bilanz 2000 sieht so aus: 256 Einsätze, 80 Festnahmen, 26.000 Überstunden. Das geht aus einer Veröffentlichung des Landeskriminalamtes hervor.
"Im Visier der MEK stehen meist gefährliche Straftäter, die auch keine Skrupel haben, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Durch professionelles und besonnenes Auftreten der Beamten konnten diese brisanten Situationen jedoch immer wieder erfolgreich bewältigt werden", erklärte Staatsminister Klaus Hardraht.
Die sächsischen Ermittler arbeiten mehr und mehr mit den Kollegen in Tschechien und Polen zusammen. Straftäter kennen keine Landes- und Staatsgrenzen. Sie reisen ins Ausland, um dort unterzutauchen. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Polizeidienststellen der Nachbarstaaten in Polen und Tschechien, aber auch mit EUROPOL ist für die MEKs unverzichtbar. In bereits zurückliegenden, aber auch in geplanten Übungen wurden und werden grenzüberschreitende Observationen immer wieder trainiert. Dass diese Zusammenarbeit auch im Ernstfall funktioniert, hat sich in der Vergangenheit nach Ansicht des Landeskriminalamtes in Sachsen mehrfach gezeigt.
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