02.10.2007
Sachsens Landespolizeipräsident in Nordböhmen
(DTPA/MT) DRESDEN: Der neue sächsische Landespolizeipräsident Bernd Merbitz hat am 1. Oktober Oberst Jiri Voralek, den Direktor des nordböhmischen Polizeibezirks in Usti nad Labem besucht.
Bernd Merbitz: "Wir bereiten uns gemeinsam intensiv auf den bevorstehenden Wegfall der Personenkontrollen an der deutsch-tschechischen Grenze vor. Es wird für die Bürgerinnen und Bürger in den sächsischen Grenzregionen zu keinen Sicherheitsdefiziten kommen."
Der sächsische Landespolizeipräsident informierte seinen Kollegen über angedachte Ausgleichsmaßnahmen in Sachsen. Dabei soll auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter intensiviert werden, beispielsweise durch den Ausbau gemeinsamer Kontrollmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie zur Aufdeckung grenzüberschreitender Kriminalität. Dazu wurde für November 2007 ein Treffen der Leiter der Polizeireviere des Freistaates Sachsen und des Nordböhmischen Bezirkes mit Grenzbezug vereinbart, um auf dieser Ebene weitere Schritte zu beraten.
Gleichzeitig diente das Treffen der Vorbereitung eines Arbeitsbesuches des tschechischen Landespolizeipräsidenten, Oberst Martinu, Anfang November 2007 in Dresden. Auch dieses Treffen wird sich mit den erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen nach dem Wegfall der Personenkontrollen an der Grenze zu Tschechien beschäftigen. Zudem wird der jüngste Vorschlag von Innenminister Dr. Buttolo, im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet ein Gemeinsames Zentrum der Polizei einzurichten näher erörtert werden.

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