01.10.2007
Sammelbände zu sächsisch-tschechischer Kooperation
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Die TU Chemnitz arbeitet grenzübergreifend mit mehreren tschechischen Universitäten zusammen. Die Ergebnisse von zwölf Fachtagungen sind in Form von Sammelbänden erschienen, die am 12. Oktober 2007 vorgestellt werden. Die Präsentation der Projektergebnisse mit sozial-, geistes- und wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten findet ab 9 Uhr im Großen Sitzungssaal der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen in Chemnitz statt. Veranstalter ist das "Sächsisch-Tschechische Hochschulkolleg" (STHK) der TU Chemnitz, dessen Aktivitäten mit Mitteln der EU kofinanziert werden. Interessenten, die sich über die Publikationsergebnisse der zwölf Fachtagungen informieren möchten, sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist am 8. Oktober 2007.
Die im Rahmen der Präsentation vorgestellten Veröffentlichungen geben einen Überblick über die Ergebnisse von zwölf zwischen 2003 und 2006 im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet durchgeführten Tagungen. "Die Sammelbände beleuchten sächsisch-tschechische Kooperationen aus den verschiedensten Blickwinkeln", erklärt Prof. Dr. Peter Jurczek, der wissenschaftliche Koordinator des STHK. Eingebunden sind Professoren der TU Chemnitz, unter anderem aus der Soziologie, Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte, Erziehungs-, Rechts- und Kulturwissenschaft, Betriebs- und Volkswirtschaft, Geographie und Politikwissenschaft. "An den Tagungen haben sich auch Fachkollegen von sieben tschechischen Universitäten beteiligt", berichtet Prof. Jurczek. Sie kamen von Universitäten aus Prag, Pilsen, Budweis, Brünn, Reichenberg und Aussig an der Elbe, der tschechischen Partnerstadt von Chemnitz. Ideelle Unterstützung bekommt das Projekt von drei regionalen Projektpartnern: der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen, der Initiative Südwestsachsen e.V. sowie dem Leibniz-Institut für Länderkunde e.V.
Am 12. Oktober 2007 wird Prof. Jurczek einleitend eine Zwischenbilanz sächsisch-tschechischer Wissenschaftsaktivitäten ziehen und auf die Zukunftsaussichten der grenzübergreifenden Kooperation eingehen. Danach schildert Prof. Dr. Milos Havelka von der Karlsuniversität Prag seine Erfahrungen aus tschechischer Sicht. Daraufhin folgen jeweils kurze Statements der Betreuer der zwölf Fachtagungen, in denen sie die wichtigsten Ergebnisse der von ihnen herausgegebenen Publikationen vorstellen. Die Veranstaltung endet mit einer Aussprache über die Weiterführung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Chemnitzer und tschechischer Wissenschaftler. "Trotz aller bürokratischer Hürden plädiere ich dafür, auch in der bis 2013 laufenden EU-Förderperiode einen Antrag auf Kofinanzierung sächsisch-tschechischer Wissenschaftsaktivitäten zu stellen", so Prof. Dr. Peter Jurczek.
Das genaue Programm der Veranstaltung im Internet: http://www.sthk.de/docs/alumni121007.pdf

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