14.09.2007
Silberstraße passiert Grenze
(DTPA/JE) BAD SCHLEMA: Die Ferienstraße Silberstraße ist in Sachsen für viele ein Begriff. Sie durchzieht den Freistaat wie ein silbernes Band und erinnert an vergangene Zeiten, als das "Bergkgeschrey" von reichen Silberfunden kündete. Entlang der Route gibt es altes Handwerk und Traditionen zu erleben. Mit dem EU-Projekt "Ferienroute Sächsisch-Böhmische Silberstraße" soll das in Sachsen erfolgreiche Konzept auf tschechischer Seite weitergeführt werden.
Zur Abschlusskonferenz am 12. September erläuterte Schlemas Bürgermeister Jens Müller die angesetzten Ziele. Zahlreiche Vertreter aus sächsischen und böhmischen Kommunen waren erschienen, um sich einen Einblick in das Konzept zu verschaffen. Ziel des Projektes "Ferienroute Sächsisch-Böhmische Silberstraße in Mitteleuropa" ist die Stärkung des grenzüberschreitenden Wirtschaftsraumes sowie die Erhöhung der touristischen Attraktivität.
Um Touristen in das Gebiet zu locken, wird vor allem auf ein abwechslungsreiches Gesamtpaket gesetzt. Neben der Bergbautradition als verbindendes Element ist die Einbindung weiterer Themen vorgesehen. So werden Bergstädte und Gesundheits- sowie Wellnessangebote künftig eine wichtige Rolle spielen.
Schwerpunktkommunen wie Freiberg, Silberberg (Aue, Schneeberg und weitere Nachbarorte) oder Marienberg, die durch die Bergmännische Tradition schon seit Jahren Besucher anlocken, sollen als Zugpferd für kleinere Kommunen genutzt werden. Die zukünftige Silberstraße soll als Verbindung zwischen den touristischen Zentren Dresden und Prag dienen. Nach Beendung der Konzeptionsphase könnte Anfang 2008 die Umsetzung beginnen.

Copyright © 2007 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!