25.06.2007
Lückenschluss an sächsisch-tschechischer Grenze
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Am 25. Juni haben sich die Präsidenten des Regionalamtes Ustí nad Labem, Jírí Sulc, des Regierungspräsidiums Dresden, Dr. Henry Hasenpflug, und des Regierungspräsidiums Chemnitz, Karl Noltze, in der Chemnitzer Behörde getroffen, um nach Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung über Zusammenarbeit vom 5. Februar diesen Jahres diese auch mit Leben zu erfüllen.
Nachdem das Regierungspräsidium Chemnitz und das Regionalamt Karlový Varý am 23. Mai 2002 mit einer entsprechenden Erklärung noch weit vor dem EU-Beitritt Tschechiens den Startschuss für eine enge und fruchtbare Partnerschaft von Grenzregionen zwischen Sachsen und Tschechien gaben, folgten 2004 das Regierungspräsidium Dresden und das Regionalamt Liberec. Nunmehr ist damit der Lückenschluss an der sächsisch-tschechischen Grenze vollzogen.
Hierzu wurde ein bis Mitte 2008 laufender Arbeitsplan besprochen, in dessen Mittelpunkt die Erarbeitung eines Kooperationsprojektes stehen wird. Geplant sind Informations- und Erfahrungsaustausche, Workshops und Exkursionen, die sich speziell auf den grenzüberschreitenden Verkehr, den Katastrophenschutz sowie den Umweltschutz kaprizieren sollen. Darin eingeschlossen sind gemeinsame Aktionen zur Öffentlichkeitsarbeit, gegenseitige Hospitationen und Personalaustausche. Erste öffentlichkeitswirksame Aktivitäten hierzu sind für Herbst dieses Jahres vorgesehen.

Bild (Quelle: RP Chemnitz): Während der Besprechung im Chemnitzer Regierungspräsidium der Chemnitzer Regierungspräsident Karl Noltze (rechts), der Dresdener Regierungspräsident Dr. Henry Hasenpflug (2. von rechts) und der Präsident des Regionalamtes Usti nad Lábem Jírí Sulc (3. von links).
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