21.06.2001
Verkehrskonferenz Böhmisch-Sächsische Wege
(DTPA/MT) CHEMNITZ/LITVINOV: Am 23. Juni, von 10 bis 15 Uhr findet im Kulturzentrum CITADELA in Litvinov die II. Verkehrkonferenz "Böhmisch-Sächsische Wege" statt, die gemeinsam durch die Kreiswirtschaftskammer Most und die Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen veranstaltet wird.
Sie ist eine Fortführung der I. Verkehrskonferenz "Sächsisch-Böhmische Wege", wo sich am 2. Februar 2000 in Oberwiesenthal Wirtschaftsunternehmen, Politiker und Verwaltungen Tschechiens und Sachsens trafen (Bild). Damals schien ein Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union noch ein langfristiger Termin.
Bereits damals wurde aber deutlich, dass die grenzüberschreitende Wirtschaftskooperation wesentlich schneller voran schreitet als die Schaffung der sozial- und wirtschaftspolitischen Voraussetzungen und damit frühzeitiges Handeln zwingend erforderlich wird. Zu Recht fordern Wirtschaftsunternehmen beiderseits der Grenze für die Übergangsphase Maßnahmen, die die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für die Wirtschaftskooperation wesentlich verbessern. Die gegenwärtige Verkehrssituation ist auf wenige Grenzübergangsstellen fixiert, die bereits heute aus den verschiedensten Gründen nicht mehr in der Lage sind, die sich wieder stark entwickelnden Wirtschaftsverkehre beider Regionen optimal zu unterstützen. Mit Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und letztendlich mit dem Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union ist das punktuell auf die gegenwärtigen Grenzübergänge ausgerichtete Verkehrsnetz hoffnungslos überlastet. Daraus erwächst die Forderung der beiden benachbarten Regionen, die vorhandenen Potentiale der Infrastruktur "beitrittsfähig" zu gestalten. Diesem Aspekt widmet sich die II. Verkehrkonferenz "Böhmisch-Sächsische Wege".
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